Zwei Perspektiven. Ein gemeinsames Ziel.
STRUKTURWERK-FD ist aus der Zusammenarbeit zweier Menschen entstanden, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Wir denken nicht immer gleich – und genau das ist unsere Stärke.
Wo der eine zuerst Struktur sieht, entdeckt der andere neue Möglichkeiten. Wir hinterfragen uns gegenseitig, bringen unterschiedliche Erfahrungen zusammen und betrachten Herausforderungen aus verschiedenen Blickwinkeln. Was uns verbindet, ist der Anspruch, Lösungen zu entwickeln, die nicht nur gut klingen, sondern im Arbeitsalltag wirklich funktionieren.
Wir verbinden Erfahrung aus HR, Payroll, Digitalisierung und Projektarbeit mit einem pragmatischen Blick auf Organisationen und Menschen. Dabei geht es uns nicht darum, möglichst komplizierte Konzepte zu entwickeln. Sondern darum, Klarheit zu schaffen, Dinge verständlich zu machen und gemeinsam ins Tun zu kommen.
Unterschiedliche Sichtweisen. Klare Strukturen. Lösungen, die funktionieren

Marina Faga
HR & Prozesse · Payroll · Digitale Transformation · SAP · Projektmanagement
Von HR und Payroll zur digitalen Transformation
Mein beruflicher Weg hat ziemlich klassisch begonnen: Ausbildung zur staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin, anschließend Studium im Bereich Marketing und Kommunikation mit betriebswirtschaftlicher Spezialisierung.
2008 bin ich bei Robert Half in die HR-Welt eingestiegen. Ab 2010 ging es für mich ins Interim Management – mit Schwerpunkt auf internationalen HR- und Payroll-Prozessen. Dabei habe ich für unterschiedliche internationale Unternehmen gearbeitet, unter anderem für NIKE Deutschland und FedEx Express Deutschland.
Payroll, Steuer- und Sozialversicherungsrecht, DATEV, P&I LOGA, SAP – das war meine fachliche Basis. Gleichzeitig habe ich früh erlebt, wie unterschiedlich Unternehmen arbeiten können und wie sehr gute Prozesse, klare Verantwortlichkeiten und funktionierende Systeme den Arbeitsalltag beeinflussen.
Irgendwann wurde aus „Wie bearbeiten wir das?“ die Frage: „Warum machen wir das eigentlich so?“
2014 wechselte ich in den Personalbereich der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Dort hat sich mein Schwerpunkt über die Jahre immer stärker in Richtung Digitalisierung, Prozesse und Transformation entwickelt.
Heute begleite und leite ich Digitalisierungs- und Transformationsprojekte. Besonders spannend finde ich dabei die Stelle, an der unterschiedliche Welten aufeinandertreffen: HR und IT, fachliche Anforderungen und technische Möglichkeiten, bestehende Prozesse und neue Ideen. Genau dort sehe ich auch meine Stärke. Ich kann mich tief in einen HR-Prozess hineindenken und gleichzeitig mit IT, Projektteams und externen Dienstleistern darüber sprechen, wie daraus eine umsetzbare Lösung wird.
Von der ersten Prozessanalyse über Konzeption und Anforderungen bis zu Tests, Einführung und Weiterentwicklung im laufenden Betrieb.
Digitalisierung darf Dinge einfacher machen.
Meine fachlichen Schwerpunkte liegen unter anderem in SAP HCM, digitalen Personalakten, digitalem Schriftverkehrs- und Dokumentenmanagement sowie der Digitalisierung und Automatisierung von HR-Prozessen.
Aktuell beschäftige ich mich intensiv mit der Transformation in Richtung SAP S/4HANA, digitaler Vertragserstellung, der Integration unterschiedlicher HR-Systeme und der Frage, wie aus einzelnen Prozessschritten echte End-to-End-Prozesse werden. Dabei hinterfrage ich gerne auch Dinge, die schon lange genauso gemacht werden.
„Das haben wir schon immer so gemacht“ ist für mich eher der Anfang einer Frage als das Ende einer Diskussion.
Und dann ist da noch KI.
Künstliche Intelligenz ist für mich kein Thema, das irgendwann in der Zukunft relevant wird. Sie verändert bereits heute, wie wir arbeiten – und gerade im HR sehe ich enormes Potenzial.
Deshalb beschäftige ich mich intensiv mit dem praxisorientierten Einsatz von KI im HR-Umfeld und habe dazu seit 2025 verschiedene Qualifizierungen absolviert.
Mich interessiert dabei weniger der nächste Hype. Mich interessiert die Frage: Wo hilft KI wirklich? Was wird dadurch einfacher? Und wo braucht es weiterhin Erfahrung, Verantwortung und menschliches Urteilsvermögen?
Denn Technologie ist für mich nie Selbstzweck.Am Ende muss sie Menschen unterstützen, Prozesse einfacher machen und im Arbeitsalltag funktionieren.
Persönlich…
… bin ich glücklich verheiratet und verbringe meine freie Zeit am liebsten mit meiner Familie und meinen Hunden.
Eine besondere Verbindung habe ich zu Italien. Für mich ist es weit mehr als ein Urlaubsort – Heimat, Familie, Lebensgefühl und der Ort, an dem ich am besten abschalten kann. Ich mag es, Neues zu entdecken, Ideen auszuprobieren und Dinge einfach mal zu machen – beruflich genauso wie privat. Denn nicht alles muss von Anfang an perfekt sein, um richtig gut zu werden.
faga@strukturwerk-fd.de

Benjamin Dämon, M.A.
SAP HR · Projektmanagement · DigitaleTransformation · AgileCoach · Dozent
Nach dem Fachabitur in Wetzlar habe ich das Studium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht an der damligen FH Gießen Friedberg absolviert.
Irgendwas mit SAP
Frisch mit dem Diplom ausgestattet war die Frage, was nun. SAP habe ich im Studium kennengelernt und hatte Spaß daran, also auf in die SAP Welt.
Von 2008 bis 2020 war ich bei der Fraport AG im Bereich SAP HR tätig. Dort arbeitete ich zunächst als Consultant und übernahm später die fachliche Teamleitung für SAP HR. In dieser Zeit realisierte ich unter anderem die Einführung einer digitalen Personalakte sowie einer Service-Point-Lösung für den Personalbereich.
Bei der Fraport habe ich zudem die agilen Methoden und vor allem Desing Thinking kennen und lieben gelernt.
Projektleitung - Kann ich
Der nächste Schritt war dann mitten in der Corona-Zeit der Wechsel zur Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ GmbH). Hier bin ich als Senior Spezialist für HR Digital und Innovation tätig und habe in dieser Rolle unter anderem eine S/4-Transformation im HR-Bereich, einschließlich der Trennung von HR- und Core-Systemen, als fachlicher Projektleiter begleitet. Aktuell bin ich an der Einführung von SAP HCM for S/4HANA (H4S4) beteiligt.
Key Learnings
Durch meine langjährige Tätigkeit im und für den Personalbereich weiß ich, welche Lösungen gebraucht werden. Ich weiß aber auch, dass Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten klar geregelt sein müssen.
Und dann sind wir bei Prozessen. Ein schlechter Prozess digitalisiert ist weiter ein schlechter Prozess. Vor der IT muss also immer die Frage nach dem Ziel stehen.
Wissen weitergeben
Parallel zu meiner beruflichen Tätigkeit unterrichte ich seit 2011 als Dozent an der Technischen Hochschule Mittelhessen beziehungsweise bei StudiumPlus in Wetzlar.
Im Jahr 2025 habe ich meinen Masterabschluss in der Fachrichtung Methoden und Didaktik in angewandten Wissenschaften – Higher Education erlangt, um meine Lehre zu professionalisieren.
Und sonst?
Privat bin ich seit 2017 als Vater von zwei Jungs bestens in Bewegung. Der kreative Ausgleich gelingt mir mit meiner Kamera. Zudem engagiere ich mich ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr und bei der Pioneers & Friends gGmbH.
daemon@strukturwerk-fd.de
